Wärmebehandlung

… hart und maßhaltig

Folgende Werkstoffe:

  • Gusseisen (ADI-Material)
  • Vergütungsstähle
  • Federstähle
  • Wälzlagerstähle
  • hochlegierte Stähle
  • Kohlenstoffstähle

Roll bietet seinen Kunden hierzu die Verfahren Bainitisieren bzw. Zwischenstufenvergüten und das Vakuumhärten als Dienstleistung an.

 

Bainitisieren:
Bainitisieren oder Zwischenstufenvergüten erzeugt eine gute Kombination von Härte und Zähigkeit bei Stahlwerkstoffen und Gusseisen.

Das Bainitisieren besteht aus einem Austenitisieren (850 - 1050°C) und einem anschließenden Abschrecken auf eine spezifische Umwandlungstemperatur. Diese richtet sich nach dem vorliegenden Werkstoff und der gewünschten Härte. Als Medium dient üblicherweise ein Salzwarmbad bei Temperaturen von 250 - 400°C. Die Verweildauer im Warmbad richtet sich nach der vollständigen Gefügeumwandlung.
Eine Anlassbehandlung nach dem Bainitisieren entfällt.

Im Vergleich zur konventionellen Wärmebehandlung bietet das Bainitisieren folgende Vorteile:

  • geringer Härteverzug
  • gute Kombination aus Zähigkeit und hoher Härte
  • höhere Kerbschlagzähigkeit
  • verbesserte Dauerfestigkeit
  • verbessertes Biegeverhalten

 

Vakuumhärten:
Beim Vakuumhärten erfolgt das Austenitisieren unter Vakuum und das anschließende Abschrecken mit Gas (z. B. Stickstoff). Durch die milde Gasabschreckung tritt beim Vakuumhärten ein geringerer Verzug auf.

Vorteile:

  • geringer Härteverzug
  • metallisch blanke Oberfläche